Hagen Hanfkötter, der "lange Hagen"


wird dargestellt von Thomas Müller


Es ist nicht ganz einfach, den Ballast einer jahrhundertelangen Familientradition in der Landwirtschaft mit sich herumzuschleppen. Da kam Generation für Generation Wiese zu Feld und Acker zu Wald, frei nach dem Motto: "Drum prüfe, wer sich ewig bindet, dass Hektar sich zu Hektar findet".


Hagen hat Land, viel Land. Doch er hat keinen Erben. Die Ehekandidatin von "Landwirt sucht Liebling" soll es richten. Ein Austerben des Geschlechtes Hanfkötter - undenkbar!

Hagen hat genaue Vorstellungen von einer glücklichen Beziehung: "Es kommt nicht nur auf den Charakter an - wichtig ist auch im Stall", sagt er.


Wie es sich für das Mitglied einer ehrwürdigen Familie gehört, hat Hagen wichtige Ehrenämter. Er ist stolzer Vorsitzender des Sparclubs der Güllegemeinschaft - und er ist Mitglied im Rat der Stadt. Parteiunabhängiges Mitglied, denn sein Ziel "Acker zu Bauland" stand irgendwie in keinem Parteibuch.


Ja, der Hagen ist nicht wirklich ein großer Sympathieträger - es geht das Gerücht größere Mengen Freibier hätten einen erheblichen Anteil an seinem Erfolg bei der Kommunalwahl gehabt.


Und seine landwirtschaftliche Philosophie schmeckt auch nicht jedem: "Die Tomate rot und groß fällt nicht mit Bio in den Schoß" ist das Leitmotiv des Pestizid-Freundes.


Doch all das ist doch bitteschön kein Grund für einen Mord!!!

Da muss es Dinge geben, die wir alle bisher nicht wissen...


 


Ein Nickerchen im Stroh gehört zu Hagens Lieblingsbeschäftigungen.