Herbert Hanfkötter, der "schlaue Herbert"


wird dargestellt von Rainer Müller-Jödicke


Herbert ist Bauer aus Passion. Herbert ist erfinderisch und hat kürzlich ein bahnbrechendes neues Güllefass entwickelt, das nahezu patentreif ist. Bald will er es vorstellen - doch alles muss noch ein Geheimnis bleiben, damit ihm niemand zuvorkommt.

Herbert hat studiert - er ist Agrarökonom mit Diplom und darum nennen sie ihn auch den "schlauen Herbert". Er hat nur ein kleines Problem: Als Sohn des jüngeren Bruders von Hagens Vater (an das Enträtseln von Familienverhältnissen sollten sich unsere Ermittler besser schnell gewöhnen) hat er nur ein Wohnrecht im Altenteilerhaus auf dem Hanfkötterschen Grundstück geerbt. Land gab es nicht dazu.

Aber Hagen ist ja nicht so: Seinem Cousin und besten Freund verpachtet er gern ein paar Äcker - und Herbert hilft als Gegenleistung auf Hagens Hof mit. Doch, sie verstehen sich bestens, Hagen und Herbert.

Darum hört Hagen auch auf den Rat des von ihm geschätzten stellvertretenden Vorsitzenden der lokalen Güllegemeinschaft und bewirbt sich bei "Landwirt sucht Liebling". Dort hat Herbert im vergangenen Jahr seine Hella gefunden und die beiden sind sooo glücklich. Und was Herbert, dem Landlosen, geglückt ist, wird doch wohl beim großgrundbesitzenden Cousin erst recht klappen, oder?

Herbert drückt Hagen fest die Daumen. Die beiden sind ein Herz und eine Seele.

Sind sie das wirklich? Oder gibt es vielleicht doch düstere Geheimnisse in der Güllegemeinschaft?  Herbert macht so einen rundherum netten Eindruck - täuscht der vielleicht?