Hanna Hanfkötter


wird dargestellt von Bettina Auras


Hanna macht nicht gern viele Worte. Sie ist fleissig, zielstrebig in Ackerbau und Viehzucht - und ihre ganze Leidenschaft gilt dem Treckerfahren. Früher war das mal anders. Hanna galt in ihrer Jugend als "ganz flotter Feger" und ihre Kindheit auf dem Bauernhof inspirierte zu einem recht offenherzigen Umgang mit ihren Verehrern.

Eines Sommers brachte sie "vom Krähenwinkler Schützenfest", wie man im Dorf munkelt, eine Tochter mit.
Vater unbekannt. Aber das macht nix, meint Hanna: "Der Eber bleibt auch nich bei'n Ferkeln".

Geerbt hat sie natürlich nicht den Hof, sondern nur ein Sparbuch. Mit beruflichen Ambitionen war Schluss, als Tochter Henriette zur Welt kam - und so lebt Hanna nun mit ihrem Bruder im ehrwürdigen Bauernhaus der Familie.

Sie freut sich, dass Hagen eine Ehefrau in's Haus bringen will...
Freut sie sich wirklich?
Steht tatsächlich alles zum Besten zwischen Bruder und Schwester?
Was erbt eigentlich Henriette, wenn Hagen doch noch heiratet?
Kann man dieser Frau einen Mord zutrauen???